Anna
Du wundervolle Seele - schön, dass du zu uns gefunden hast.
Mein Name ist Anna und ich bin glücklich darüber, meine Vision gemeinsam mit meinen Weggefährtinnen Hedwig und Julie in die Welt zu tragen.
Dabei ist mein Wunsch, den Blick auf die Familie und die Frau zu verändern und über die Bedeutung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett aufzuklären. In anderen Kulturen ist diese Zeit heilig. Die Menschen wissen um die (körperlichen) Veränderungen sowie die Umstrukturierung innerhalb der Familie und gehen entsprechend damit um...
Als zweites von drei Kindern bestritt ich eine kaufmännische Ausbildung.
Meine Mutter meinte, ich solle etwas Vernünftiges machen. Nicht wissend, was ich eigentlich tun möchte. Gesagt, getan – glücklich war ich damit jedoch nicht. Es folgte die zweite Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau. Konzerte und Tourneen waren schon eher „mein Ding“. Ich kann auch heute nicht ohne Musik leben. Bei meinem Arbeitgeber herrschte ein rauer Ton, die Zeit war geprägt von durchgehender Erreichbarkeit, Büroarbeit am Tag sowie der Betreuung der Künstler im Anschluss. Diese Arbeit verstärkte meine Depression, die ich noch nicht sah. Ich zog von Hamburg nach Mannheim und studierte in dem Glauben, einen Job im Bereich Human Ressources mit meiner Familie, die ich mir wünschte, besser vereinen zu können. Allerdings blieb dann im Praxissemester die Erfüllung aus. So langsam war ich verzweifelt, nicht zu wissen, wofür ich auf die Erde gekommen bin, was meine Aufgabe hier ist.
Dennoch konnte ich in dieser Zeit beginnen zu heilen.
Bereits in der Schwangerschaft mit meiner Tochter war mir klar, dass ich nicht mehr in einen meiner bisher erlernten Berufe zurückkehren würde.
Die Zeit als werdende Mutter war geprägt von diversen Beschwerden inklusive zweier Krankenhausaufenthalte sowie eines Beschäftigungsverbotes. Von jetzt auf gleich verlor ich die Kontrolle über mein Leben und meinen Körper. Unter der Geburt spürte ich dann zum ersten Mal in meinem Leben eine enorme Kraft – meine weibliche Urkraft, die mir jedoch vom Krankenhauspersonal direkt wieder genommen wurde.
Nach einer ambulanten Geburt freute ich mich auf die Zeit des Wochenbettes, in der ich allerdings mehr als überfordert war. Es folgte eine verschleppte Wochenbettdepression, die erst 18 Monate später erkannt wurde. Zum ersten Mal erfuhr ich von der Existenz der Mütterpflegerin. Damals gab es keine in meinem Umkreis. Der Gedanke daran, Frauen und ihre Familien vor „meinem Schicksal“ bewahren zu können und selbst diese Tätigkeit zu erlernen, lies mich nicht los. So entschloss ich mich 2021 zur Ausbildung zur FamilienLotSinn / hebammengeschulten Mütterpflegerin bei Dorothea Heidorn in Gießen.
Für diese Zeit bei ihr bin ich auch heute noch jeden Tag dankbar – dafür, dass ich über mich hinauswachsen durfte, für das geballte Wissen einer sehr erfahrenen Hebamme, für die Frauen, die mich dabei begleitet haben und vor allem dafür, endlich eine meiner Aufgaben gefunden zu haben.
So ist es mir ein Herzensanliegen, dich und deine Familie liebevoll in einer der schönsten aber auch sensibelsten Lebensphasen zu begleiten und zu unterstützen.
Dich in deine Kraft zu bringen, als Frau und Mutter, mit allem, was dazugehört. Eine Verbindung zu deiner Intuition, deiner Kreativität, deiner eigenen Weisheit.
Ich möchte werdende Eltern wieder ein Stück näher in die Selbstbestimmung und ins Vertrauen bringen. Seid ihr in eurer Kraft, ist alles möglich!
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ - Mahatma Gandhi